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Grafschaftsmuseum Wertheim 2
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  Handwerk & Handel  
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  13. 11. 2007 - 30. 3. 2008
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Über Wertheims Wirtschaftsgeschichte gibt es zahlreiche und fundierte Veröffentlichungen. Glanzstücke des Handwerks, vor allem des Bauhandwerks und der Steinmetzen, sind in der Stadt zu bewundern. Die Sonderausstellung im Grafschaftsmuseum (volkskundliche Jahresausstellung) präsentiert die seit Sammlungsbeginn 1878 zusammengetragenen Objekte und wird zugleich den Wandel vom zünftigen zum neuzeitlichen Handwerksbetrieb darstellen. Mit der Herstellung der Waren ist der Verkauf auf Märkten und in Läden eng verbunden. An historischen Handwerken, deren Arbeit und Erzeugnisse gezeigt werden, seien genannt: Küfer, Seiler, Nagelschmied, Schuster, Färber, Weber, Hutmacher, Friseur u.v.a.
Ein museumspädagogisches Projekt "Alte Handwerksberufe in unserer Stadt" begleitet die Ausstellung.

 
 
"Es wird einmal sein ..." Märchendarstellungen von Heinrich Vogeler, Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker  
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  1.12.2007 - 2.3.2008
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Wertheim. Unter dem Titel "Es wird einmal sein - Märchendarstellungen von Heinrich Vogeler, Otto Modersohn und Paula Modersohn-Becker" eröffnet das Grafschaftsmuseum am Samstag, dem 1. Dezember, eine neue Sonderausstellung. Gezeigt werden die um 1900 entstandenen Gemälde und Zeichnungen der drei genannten Worpsweder Künstler. Ausgehend von den zahlreichen Märchenillustrationen Vogelers, beginnt Otto Modersohn 1896 vereinzelt Bilder und Kompositionszeichnungen mit Motiven wie Elfenreigen, Waldfrauen, Zwergen bis hin zu Hänsel und Gretel. In seiner 1903 erschienenen Worpswede-Monografie hatte Rilke Otto Modersohn als "Märchenmaler" besonders hervorgehoben, doch dieser betonte: "Ich bin aber mehr...", - nämlich vor allem der Maler stiller, einfacher Landschaften. So blieb der Anteil der Märchendarstellung bei Otto Modersohn im Gegensatz zu Vogelers Beschäftigung mit Sage und Märchen eher gering. In der Wertheimer Ausstellung werden nun Werke der beiden Künstler gegenübergestellt und durch Arbeiten von Paula Modersohn-Becker ergänzt, die in diesem Jahr 100. Todestag hat.
Die Ausstellung, deren Titel "Es wird einmal sein ..." einem Zitat von Heinrich Vogeler entnommen ist, leitet damit zum "Märchenjahr 2008" des Grafschaftsmuseums über. Im kommenden Jahr stehen nämlich zahlreiche Veranstaltungen unter dem Titel "Es war einmal" zum Thema Märchen, Sagen, Phantasiewelt und damit die Erinnerung und Überlieferung an das Leben in früheren Zeiten auf dem Programm des Museums. So wird zum 1. März das literarische Kabinett neu eingerichtet, in dem der umfangreiche Bestand an handschriftlichen Märchen und Sagenaufzeichnungen des Wertheimer Lehrers Andreas Fries aus dem frühen 19. Jahrhundert präsentiert werden soll. Des Weiteren wird am 9. Mai eine neue Abteilung, die die Puppen und Puppenstuben der Sammlung Weidelt zeigt, eröffnet. Die volkskundliche Ausstellung im kommenden Jahr wird unter dem Titel "Es war einmal - wie man sich bettet, so lebt man" eine Fortsetzung der derzeitigen Ausstellung "Handwerk & Handel" darstellen und sich dann speziell mit dem Holzhandwerk beschäftigen.

 
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„Es war einmal ...“ Wie man sich bettet,
so lebt man. Möbel und Holzhandwerk
 
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  Sonderausstellung im Grafschaftsmuseum Wertheim
vom 11.11.2008 bis 3.5.2009
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Wertheim. Die Möbelsammlungen der Stadt und des Historischen Vereins Wertheim lassen eine Vorstellung von Möbelkunst und Wohnkultur vom 17. bis ins 20. Jahrhundert zu. Prächtige Barockschränke, vorzugsweise aus Frankfurt, und mit Intarsien geschmückte Kommoden und Tische standen in den Häusern Wertheimer Bürger. In den Grafschaftsdörfern legte man Wert auf bemalte und durch Inschriften datierte Kleiderschränke und Truhen und versah einfache Stühle mit reich geschnitzten Rückenlehnen. Um ein bemaltes Himmelbett gruppieren sich ländliche Kinderbetten und –stühlchen.

In der 1836 gegründeten Wertheimer Gewerbeschule wurden unter technischer Anleitung von Heinrich Hofmann und Zeichenlehrer Andreas Fries vor Ort gute Holzhandwerker herangebildet. Möbelmodelle und Muster von Einlegearbeiten geben Zeugnis davon. Bis 1930 ließen Wertheimer ihre Eheschlafzimmer bei heimischen Schreinern anfertigen. Sie gelangten mit den Rechnungen ins Museum. Von den gezeigten Betten stammt das älteste aus der Zeit von 1775. Johann Wolfgang von Goethe soll bei seinen Besuchen im Schloss Stedten (bei Erfurt) darin geschlafen haben. Gräfin Lolo von Keller schenkte es 1945 einer schlesischen Flüchtlingsfamilie, die damit nach Wertheim zog.


Begleitprogramm

Mittwoch, 14. Januar 2009, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung durch die Ausstellung

Freitag, 27. Februar 2009, 18.30 Uhr
Auffälliges an Möbeln der Sammlung. Holzkundliche
Führung mit Forstdirektor Walter Graf

Samstag, 4. April 2009, ab 10.00 Uhr
Beschlagen eines Wagenrades vor dem Museum
mit Schmied Dieter Hörner, Kembach

 
     
 

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