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Die jüdischen Friedhöfe im Main-Tauber-Kreis
- Zeugen der Geschichte und Zeugnisse der Kultur |
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4. September – 9. Oktober 2011 |
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In Wertheim, Külsheim, Wenkheim, Unterbalbach und in anderen Orten haben sich besonders interessante jüdische Friedhöfe erhalten, die die Wertheimer Fotografen Gerd Brander und Walter Hörnig in den letzten Jahren in hervorragenden Großfotos festgehalten haben.
Die Bilder geben die einmalige Stimmung auf den jüdischen Friedhöfen wieder. Begleitet werden die Fotos von geschichtlichen Erläuterungen zu den Friedhöfen.
www.die-zeit-zeugen.de
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Zwischen Main und Tauber
Otto Modersohn und Louise Modersohn Breling in Franken 1916-1927 |
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10. Juli 2011 Eröffnung der neuen ständigen Abteilung |
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Nach der Restaurierung zahlreicher Bilder wird das Modersohn-Kabinett neu eingerichtet. Gleichzeitig wird im Hofgartenschlösschen die Kabinettausstellung "Otto Modersohn und Max Liebermann – Eine Begegnung" gezeigt (10.Juli – 1. November 2011).
Parallel zur Kabinettausstellung "Otto Modersohn und Max Liebermann" im Hofgarten-Schlösschen werden im Modersohn-Kabinett des Grafschaftsmuseums die fränkischen Gemälde von Otto Modersohn und seiner dritten Frau Louise Modersohn-Breling gezeigt. Nach ihrer Restaurierung wird die ständige Sammlung des Museums mit Leihgaben aus dem Modersohn-Museum in Fischerhude neu präsentiert. Hier werden die Ansichten aus Wertheim und von den fränkischen Reisen sowie Allgäu-Bilder und Märchendarstellungen zu sehen sein. Neben dem Bestandskatalog der fränkischen Bilder liegt nun auch der Katalog zu den Märchendarstellungen von Paula Modersohn-Becker, Otto Modersohn und Heinrich Vogeler vor.
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Warten – Schenken – Spielen.
Die Weihnachtszeit von Advent bis Lichtmess |
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Sonderausstellung 24. November 2010 – 6. Februar 2011 |
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Die Ausstellung schlägt den Bogen von der Zeit des Wartens im Advent bis hin zum Heiligen Abend, an dem die Kinder das lang ersehnte Spielzeug erhielten, das ihnen die Winterzeit verkürzte.
Anschaulich dargestellt werden Advents- und Weihnachtsbräuche wie die vielfältigen Arten, das Verstreichen des Advents etwa durch Kalender oder Kränze sichtbar zu machen, wobei Lichtmess das kalendarische Ende der Weihnachtszeit bildet. Neben der ständigen Abteilung mit Puppen und Puppenstuben wird auch seltenes historisches Spielzeug aus der Sammlung Laura Weidelt und den Museumsbeständen auf eine Zeitreise führen und „mit Kinderaugen“ zu bestaunen sein.
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Industrieansichten von Wolf Röhricht
Ausstellung der Stiftung Kulturwerk Schlesien im Grafschaftsmuseum |
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Wertheim. Vom 20. Juli bis 31. Oktober 2010 zeigt die Stiftung Kulturwerk Schlesien in ihrem „Schlesischen Kabinett“ im Grafschaftsmuseum Wertheim in einer Übernahme vom Museum für schlesische Landeskunde im Haus Schlesien, Königswinter, die Ausstellung „Industrieansichten von Wolf Röhricht“.
Nicht die industrielle Arbeitswelt des Menschen – wie von Adolph von Menzel in seinem Gemälde „Eisenwalzwerk“ (1872-1875) dargestellt – sondern die Industrielandschaft als Ensemble von Fabrikanlagen und Industriebauten interessierte den Maler Wolf Röhricht. Eigentlich fertigte Röhricht Landschaftsbilder, auf denen Berge und Bäume durch Fabrikgebäude, Förderbänder, Schlote und insbesondere Hochöfen ersetzt werden. Der arbeitende Mensch, falls er überhaupt vorkommt, hat nur eine das Bild vervollständigende Rolle. Daran mag es liegen, dass Wolf Röhricht als Industriemaler häufig nicht wahrgenommen wird, mehr als Maler von Landschaften, Stillleben und Porträts bekannt ist.
Wolf Röhricht wurde am 20. April 1886 in Liegnitz in Niederschlesien geboren. 1905 begann er in München sein Jurastudium, besuchte zugleich aber auch den Kunstunterricht von Heinrich Knirr. Seit 1911 war er in Berlin ansässig, wo er sein Jurastudium mit der Promotion beendete und sich seitdem der Kunst widmete. Er freundete sich mit dem Spätimpressionisten Waldemar Rösler (1882-1916) an, mit dem er Kunstreisen unternahm, schulte seinen Blick bei Ausstellungsbesuchen in Paris, München und Berlin – den Zentren der Moderne. Seit 1914 zeigte er regelmäßig seine Bilder in Ausstellungen der Berliner Freien Secession. Einen zweijährigen Zivildienst leistete er in Lublinitz in Oberschlesien ab, von dem er in einem Selbstbericht im Jahre 1921 schrieb: „In dieser Zeit sah ich zum ersten Male in Oberschlesien die großen Hüttenwerke und Hochöfen. Ich machte mich daran, diesen Gegenstand in Bildern und Lithographien zu gestalten. Seitdem bin ich von diesem Thema nicht mehr fortgekommen ...“ Über dreißig Jahre lebte und wirkte Röhricht in Berlin, seit 1926 auch als Lehrer an der Schule des Vereins Berliner Künstlerinnen. Während des Nationalsozialismus wurden fünf seiner Gemälde aus öffentlichen Sammlungen entfernt, doch blieb er trotz der Gängelung der Künstler in dieser Zeit weitgehend unbehelligt. Nach dem Krieg verließ er Berlin und wohnte ab 1948 in München, wo er Mitglied der Münchner Sezession wurde und im Vorstand der Ausstellungsleitung des dortigen Hauses der Kunst mitwirkte. Am 29. Dezember 1953 starb Wolf Röhricht in München.
Röhricht arbeitete bevorzugt in Aquarell, aber auch in Öu2022l und anfänglich mittels der Lithographie. Ein Großteil seines Werkes aus der Zeit vor 1945 fiel dem Krieg zum Opfer. Zum Thema Industrielandschaft hat er zwei Lithographie-Mappen herausgebracht: 1918 die Mappe „Das Hüttenwerk“ mit Darstellungen aus Oberschlesien, 1925 die Mappe „Hochöfen“, doch hat er sich des Themas auch in anderen Techniken, an anderen Orten und immer wieder angenommen. Die Ausstellung zeigt einige wenige seiner großformatigen Arbeiten, Lithographien und Aquarelle.
„Industrieansichten von Wolf Röhricht“ Eine Ausstellung der Stiftung Kulturwerk Schlesien vom 20.7. - 31.10.2010 im Grafschaftsmuseum Wertheim.
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Schlesische Gebirgslandschaften
in Radierungen von Paul Aust (1866-1934) |
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22. September – 29. November 2009 |
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Wertheim. Eine neue Ausstellung mit Radierungen schlesischer Gebirgslandschaften von Paul Aust (1866-1934) präsentiert die Stiftung Kulturwerk Schlesien bis 29. November im Grafschschaftsmuseum.
Das kulturhistorisch zweifellos bedeutendste Gebirge in Schlesien ist das Riesengebirge. Dieses übte zu Beginn des vorigen Jahrhunderts auf Künstler und Wissenschaftler eine zunehmende Anziehungskraft aus, nachdem die Brüder Carl und Gerhart Hauptmann in Mittelschreiberhau ansässig geworden waren, und sich um sie mit Wilhelm Bölsche, Hanns Fechner, Bruno Wille, dem Nationalökonomen Werner Sombart und vielen anderen eine 'geistige Gemeinde' sammelte, die erheblich auf das kulturelle Leben Schlesiens wirkte. Viele ältere Künstler, die zumeist im Genre der Landschaftsmalerei arbeiteten, ließen sich ebenfalls im Riesengebirge nieder, ein Teil schloß sich 1922 auf Anregung Hanns Fechners zur "Vereinigung bildender Künstler St. Lukas" zusammen. Zu ihnen gehörte auch der am 22. August 1866 in Bad Reinerz geborene und in der Grafschaft Glatz aufgewachsene Paul Aust, der bereits als Student die Berge seiner Heimat zeichnete, ohne zunächst an eine künstlerische Laufbahn zu denken; vielmehr studierte er in München und Erlangen Chemie, Physik, Mineralogie und Botanik, seine Erlanger Doktorarbeit war ein Beitrag zur "Kenntnis der metamorphen Kalke des Fichtelgebirges".
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13. 11. 2007 - 30. 3. 2008 |
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Über Wertheims Wirtschaftsgeschichte gibt es zahlreiche und fundierte Veröffentlichungen.
Glanzstücke des Handwerks, vor allem des Bauhandwerks und der Steinmetzen, sind in der Stadt zu bewundern. Die Sonderausstellung im Grafschaftsmuseum (volkskundliche Jahresausstellung) präsentiert die seit Sammlungsbeginn 1878 zusammengetragenen Objekte und wird zugleich den Wandel vom zünftigen zum neuzeitlichen Handwerksbetrieb darstellen. Mit der Herstellung der Waren ist der Verkauf auf Märkten und in Läden eng verbunden. An historischen Handwerken, deren Arbeit und Erzeugnisse gezeigt werden, seien genannt: Küfer, Seiler, Nagelschmied, Schuster, Färber, Weber, Hutmacher, Friseur u.v.a.
Ein museumspädagogisches Projekt "Alte Handwerksberufe in
unserer Stadt" begleitet die Ausstellung.
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Es wird einmal sein ...
Märchendarstellungen
von Heinrich Vogeler, Otto Modersohn, Paula Modersohn-Becker |
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Wertheim. Unter dem Titel "Es wird einmal sein - Märchendarstellungen von Heinrich Vogeler, Otto Modersohn und Paula Modersohn-Becker" eröffnet das Grafschaftsmuseum am Samstag, dem 1. Dezember, eine neue Sonderausstellung.
Gezeigt werden die um 1900 entstandenen Gemälde und Zeichnungen der drei genannten Worpsweder Künstler. Ausgehend von den zahlreichen Märchenillustrationen Vogelers, beginnt Otto Modersohn 1896 vereinzelt Bilder und Kompositionszeichnungen mit Motiven wie Elfenreigen, Waldfrauen, Zwergen bis hin zu Hänsel und Gretel. In seiner 1903 erschienenen Worpswede-Monografie hatte Rilke Otto Modersohn als "Märchenmaler" besonders hervorgehoben, doch dieser betonte: "Ich bin aber mehr...", - nämlich vor allem der Maler stiller, einfacher Landschaften. So blieb der Anteil der Märchendarstellung bei Otto Modersohn im Gegensatz zu Vogelers Beschäftigung mit Sage und Märchen eher gering. In der Wertheimer Ausstellung werden nun Werke der beiden Künstler gegenübergestellt und durch Arbeiten von Paula Modersohn-Becker ergänzt, die in diesem Jahr 100. Todestag hat.
Die Ausstellung, deren Titel "Es wird einmal sein ..." einem Zitat von Heinrich Vogeler entnommen ist, leitet damit zum "Märchenjahr 2008" des Grafschaftsmuseums über. Im kommenden Jahr stehen nämlich zahlreiche Veranstaltungen unter dem Titel "Es war einmal" zum Thema Märchen, Sagen, Phantasiewelt und damit die Erinnerung und Überlieferung an das Leben in früheren Zeiten auf dem Programm des Museums. So wird zum 1. März das literarische Kabinett neu eingerichtet, in dem der umfangreiche Bestand an handschriftlichen Märchen und Sagenaufzeichnungen des Wertheimer Lehrers Andreas Fries aus dem frühen 19. Jahrhundert präsentiert werden soll. Des Weiteren wird am 9. Mai eine neue Abteilung, die die Puppen und Puppenstuben der Sammlung Weidelt zeigt, eröffnet. Die volkskundliche Ausstellung im kommenden Jahr wird unter dem Titel "Es war einmal - wie man sich bettet, so lebt man" eine Fortsetzung der derzeitigen Ausstellung "Handwerk & Handel" darstellen und sich dann speziell mit dem Holzhandwerk beschäftigen.
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Es war einmal ...
Wie man sich bettet,
so lebt man. Möbel und Holzhandwerk |
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Sonderausstellung im Grafschaftsmuseum Wertheim vom 11.11.2008 bis 3.5.2009 |
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Wertheim. Die Möbelsammlungen der Stadt und des Historischen Vereins Wertheim lassen eine Vorstellung von Möbelkunst und Wohnkultur vom 17. bis ins 20. Jahrhundert zu.
Prächtige Barockschränke, vorzugsweise aus Frankfurt, und mit Intarsien geschmückte Kommoden und Tische standen in den Häusern Wertheimer Bürger. In den Grafschaftsdörfern legte man Wert auf bemalte und durch Inschriften datierte Kleiderschränke und Truhen und versah einfache Stühle mit reich geschnitzten Rückenlehnen. Um ein bemaltes Himmelbett gruppieren sich ländliche Kinderbetten und –stühlchen.
In der 1836 gegründeten Wertheimer Gewerbeschule wurden unter technischer Anleitung von Heinrich Hofmann und Zeichenlehrer Andreas Fries vor Ort gute Holzhandwerker herangebildet. Möbelmodelle und Muster von Einlegearbeiten geben Zeugnis davon. Bis 1930 ließen Wertheimer ihre Eheschlafzimmer bei heimischen Schreinern anfertigen. Sie gelangten mit den Rechnungen ins Museum. Von den gezeigten Betten stammt das älteste aus der Zeit von 1775. Johann Wolfgang von Goethe soll bei seinen Besuchen im Schloss Stedten (bei Erfurt) darin geschlafen haben. Gräfin Lolo von Keller schenkte es 1945 einer schlesischen Flüchtlingsfamilie, die damit nach Wertheim zog.
Begleitprogramm
Mittwoch, 14. Januar 2009, 18.30 Uhr
Öffentliche Führung durch die Ausstellung
Freitag, 27. Februar 2009, 18.30 Uhr
Auffälliges an Möbeln der Sammlung. Holzkundliche
Führung mit Forstdirektor Walter Graf
Samstag, 4. April 2009, ab 10.00 Uhr
Beschlagen eines Wagenrades vor dem Museum
mit Schmied Dieter Hörner, Kembach
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