Anlässlich des für das Jahr 2026 geplanten Abrisses und Ersatzneubaus der Mainbrücke zwischen Wertheim und Kreuzwertheim zeigen wir die Sonderausstellung „Die Wertheimer Mainbrücke im Blick – Haupt- und Nebenschauplätze eines grenzüberschreitenden Bauwerks – 1362 bis heute“.
Schon im Jahr 1362 kam der erste Wunsch nach einer steinernen Brücke auf, die die durch den Main getrennten Grafschaftsteile verbinden sollte. Trotzdem übernahm jahrhundertelang eine Fähre diese Aufgabe. Die Ausstellung beleuchtet die wechselvolle Geschichte der Brücke, beginnend mit der jahrelangen Planung, den Bauarbeiten und der Eröffnung im Jahr 1881/82, der Sprengung 1945 und ihrem Wiederaufbau bis heute.
Wer plante die Brücke? Wer führte die Aufsicht über die Hunderte von Bahnarbeitern? Wo und wie lebten die meist ortsfremden Arbeitskräfte, die teils sogar aus den Bergregionen Tirols und Italiens stammten?
Die Ausstellung zeigt historische Fotografien und erzählt die Geschichte der Brücke selbst, nimmt aber auch Bezug auf die Nebenschauplätze und den mit der Brücke zusammenhängenden Themen wie dem Eisenbahnbau in der Region und der Technik, die im Brückenbau angewendet wurde. Außerdem haben die Besucher die Möglichkeit schon einen Blick in die Zukunft der Mainbrücke werfen.
Rahmenprogramm
Begleitend zur Ausstellung finden Führungen und Vorträge statt, darunter:
- Sonntag, 26.10.2025, 15 Uhr im Modersohnsaal im Grafschaftsmuseum: Vortrag Kurt Bauer „Geschichte der Tauberbrücke“
- Sonntag, 23.11.2025, 15 Uhr im Modersohnsaal im Grafschaftsmuseum: Vortrag Bernd Wolz „Geschichte des Mains“
- Führungstermine für Einzelpersonen werden in der Presse und auf www.grafschaftsmuseum.de bekannt gegeben.
- Gruppenführungen können telefonisch unter 09342/301 511 vereinbart werden.

