Das malende Ehepaar

Insgesamt sieben Mal reiste der im westfälischen Soest geborene Maler Otto Modersohn (1865 – 1943) zwischen 1916 und 1927 zusammen mit seiner dritten Ehefrau Louise Modersohn-Breling (1883 – 1950) in die Region Franken und besuchte dabei auch mehrfach Wertheim. Bei seinem Aufenthalt in Wertheim 1924 entdeckte er Nessel als neuen Malgrund für sich. In seinem Tagebuch notierte er, dass hier „eine wunderschöne Zeit in menschlicher und künstlerischer Hinsicht“ begann.

Auf Spuren der Modersohns kann man auch heute noch in der Stadt wandeln – im Museum gibt es eine Broschüre, die zu den Motiven des malenden Ehepaars führt. Im Modersohn-Saal werden aus der Sammlung Ansichten aus Wertheim, Würzburg und Franken präsentiert. Im festlichen Ambiente des Saales finden außerdem auch zahlreiche Veranstaltungen statt.

Blick in den Modersohn-Saal

Broschüre

Otto Modersohn, Fischernetze am Spitzen Turm, 1924, Öl auf Nessel, Inv.-Nr. 15145

Louise Modersohn-Breling, Wertheim – Schlossgasse, 1924, Öl auf Nessel, Inv.-Nr. 15143

Otto Modersohn, Blick vom Schießhausweg auf Burg und Altstadt, 1924, Inv.-Nr. 15139

Louise Modersohn-Breling: Wertheim – Münzgasse mit Frau im Fenster, 1924, Öl auf Nessel, Inv.-Nr. 15142