Project Description

Spendenaktion für Filmprojekt

„Filmprojekt Schwarzschild USA“/ „Transcending Terror“

Shimon Schwarzschild im Gespräch mit Oberbürgermeister Herrera Torrez. Die Stadt unterstützt sein Filmprojekt, weitere Spenden sind willkommen. Foto: Stadt Wertheim

Shimon Schwarzschild, der in Wertheim geboren ist, musste im Alter von zehn Jahren mit seiner jüdischen Familie aus Nazi-Deutschland fliehen. Heute lebt der 93-jährige in den USA und Versöhnung ist sein zentrales Anliegen. Dazu hat er bereits mehrfach seine Geburtsstadt besucht. Der Entschluss zu der Dokumentation, so erzählte er, sei vor Jahren bei seinem ersten Besuch der jüdischen Abteilung des Grafschaftsmuseums gewachsen. Vor allem jungen Menschen will er mit dem Film die Ereignisse der Vergangenheit nahe bringen. Der Dokumentarfilm soll Mitte 2020 fertig sein und in einer Premierenaufführung in Wertheim gezeigt werden.

Bei seinem jüngsten Aufenthalt besuchte er die Ortschaft Dertingen, aus der seine Familie stammt. Er sprach in der Comenius Realschule mit Schülerinnen und Schülern der Klassenstufe 10 und beteiligte sich am Stolpersteine-Erinnerungsdienst. Durch diese Begegnungen sei viel neues Material hinzugekommen, das nun noch in die Dokumentation eingearbeitet wird. Der Film soll nach seiner Fertigstellung zunächst in einer Premierenaufführung im Grafschaftsmuseum gezeigt werden und dann dauerhaft in der jüdischen Abteilung des Museums zu sehen sein.

Wer die Fertigstellung des Films unterstützen will, kann dies mit einer Spendeneinzahlung auf ein Konto der Stadt Wertheim unter dem Stichwort „Filmprojekt Schwarzschild USA“ tun. Die Stadt sorgt für die zweckgebundene Verwendung der Spenden und stellt Spendenbescheinigungen aus.

Die Kontonummern der Stadt Wertheim lauten:
· Sparkasse Tauberfranken, IBAN DE75 6735 2565 0003 0201 04
· Volksbank Main-Tauber, IBAN DE88 6739 0000 0000 18500 00

Einen Filmausschnitt können Sie vorab auf dem YouTube channel von Mark Coelho sehen:

Filmausschnitt

Zeitgeschichte und Verantwortung

Haus zu den Vier Gekrönten, Erdgeschoss

Unsere jüdische Abteilung erinnert und dokumentiert die wechselvolle Geschichte jüdischen Lebens in Wertheim von 1222 bis 1945. Sie macht darauf aufmerksam, dass gerade wir Deutschen aufgrund unserer Geschichte eine Verantwortung des „Nicht Vergessens“ gegenüber Juden haben. Die Ausstellung ist zweisprachig in Deutsch und Englisch gestaltet und auch Bestandteil von Stadtführungen zur jüdischen Geschichte Wertheims, die auch den jüdischen Friedhof mit einbeziehen. Die Führungen können direkt im Museum oder über die Tourismus Wertheim GmbH gebucht werden.